Beschluss

Das Verhältnis der Eigentümer wird in erster Linie durch die Gemeinschaftsordnung geregelt. Diese ist eine Vereinbarung im Sinne des Gesetzes. Soweit aber nicht eine solche Vereinbarung entgegensteht, können die Wohnungseigentümer durch Stimmenmehrheit einen der Beschaffenheit der im Sondereigentum stehenden Gebäudeteile und des gemeinschaftlichen Eigentums entsprechenden ordnungsmäßigen Gebrauch beschließen (§ 15 Abs. 2 WEG). Beschlüsse können mehrheitlich gefasst werden, manchmal sind sog. qualifizierte Mehrheiten erforderlich, dann reicht eine einfache Mehrheit nicht. Beschlüsse werden in der Regel in Wohnungseigentümerversammlungen gefasst. Allerdings sind auch sog. Umlaufbeschlüsse möglich.Ein Beschluss gilt, solange er nicht rechtkräftig aufgehoben worden ist, gegen alle Wohnungseigentümer auch ohne Eintragung im Grundbuch. Damit ein Beschluss überhaupt existiert, muss er nach der Abstimmung als Zustandegekommen vom Versammlungsleiter verkündet werden. Ohne Beschlussverkündung gibt es keinen Beschluss.

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